12.
Jahrhundert - Bei Eroberung dieses Landes muß ein ziemlich
großer Landstrich dem Stammvater der Familie Röder zugeteilt
worden sein; in der Hauptsache deckt sich das älteste Rödersches
Gebiet mit dem Kirchspiel Leubnitz, das ehemalige Filial Rodau eingeschlossen
und gehörten demnach hierher außer Rodau die Dörfer
Rößnitz, und Tobertitz, in welchen wir schon 1418
selbständige Herrensitze, in der Regel als Vorwerke bezeichnet,
finden sowie die Ortschaften Demeusel, Drochaus, Fasendorf, Mehlteuer
(zunächst noch Wüstung), Oberpirk, Unterpirk, Schönberg,
Kornbach; von denen Rößnitz, Tobertitz, Demeusel und
Drochaus wohl slawischen Ursprungs, die übrigen wohl Gründungen
der Röder sein dürften. Verzweigung der Familie: z.B.
nach Pöhl und hier im 14. Jahrhundert mutmaßlich durch
Heirat das ehemals Pelersche Vorwerk erworben; dieser hielt mit dem
Stammhause bis zu dessen Ausgang die Lehnsbeziehungen aufrecht Wappengemeinschaft
mit den Familien von Zedtwitz, von Feilitzsch und von der Heyde; sie
führten sämtlich den Röderschen Wappenschild, treten
auch urkundlich 70 bis 100 Jahre später auf als diese; sicherer
Beweis für Zusammengehörigkeit bis jetzt noch nicht erbracht.
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1300
- Pfarre zu Leubnitz war Lehen des Deutschen Ordenshauses zu Plauen
(bis zur Reformation, dann Übergang an den Rechtsnachfolger des
Komturs, den Superintendenten zu Plauen).
1328 - Februar 1. erste nachweisbare urkundliche Erwähnung:
Bestätigung von Gütern und Renten für das Deutsche Haus
in Plauen.
1382 - Zinsbruch für die Stadt Plauen: u.a. Ott Zehyn zu
Tobertitz jährlich "14 Schilling Haller" halb auf Walburgis
und halb auf Michaelis; "neben dem Ruprecht, do etwen der Cunrad
Kadan uff gesessen waz".
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1418
- Juni 6./7. Lehen, welche Ritter und Knechte um Plauen empfangen haben,
als Burggraf Johann von Nürnberg Stadt und Herrschaft Plauen in
Pfandbesitz genommen hat: Conrat von Golnicz hat empfangen 1 Hof und
1 Herberge zu Tobertitz.
1419 - Januar 3. Burggraf Johann von Nürnberg leiht als
Pfandinhaber der Stadt Plauen Nickel von Machwitz 2 Güter zu Tobertitz
mit allen Zugehörungen.
1419 - Januar 7. Burggraf Johann von Nürnberg erteilt Lehen
als Pfandinhaber der Herrschaft Plauen an: Folkel und Hanns die Roder
zu Pöhl ....2 Güter zu Tobertitz; Conrad Roder von Rößnitz....
1 Vorwerk und 4 Bauern zu Tobertitz; Hanns Roder von Schneckengrün....
2 Bauern zu Tobertitz; Hanns Roders Weib zum Landgedinge.... 2 Güter
zu Tobertitz.
1421 - Juli 17. Kurfürst Friedrich von Brandenburg leiht
u.a.: Nickel von Machwitz 2 Güter zu Tobertitz; Hans und Leupolt
Walman zu Tobertitz 1 Vorwerk und 13 Güter.
1422 - Mai 20. Kurfürst Friedrich von Brandenburg leiht:
Hans Fasmann....ein Gut zu Tobertitz.
1428 - September 10. Verschiedene Adlige bürgen für
Burggrafen von Meißen und Herrn zu Plauen, u.a.: Luppold Walman
zu Tobertitz.
1449 - Dezember 27. Unterstützung eines Fehdebriefes von
Burggraf Heinrich zu Meißen an die Stadt Nürnberg durch verschiedene
Adlige, u.a.: Heintz von Feyltsch zu Tobertitz.
1466 - Juli 6. Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht zu Sachsen
leihen Hasse Roder seine in der Pflege Plauen gelegenen Güter,
nämlich das Vorwerk zu Leubnitz mit aller seiner Zugehörung
und u.a. 4 Güter zu Tobertitz. Mitbelehnt: Christoph, Johann, Hans,
Heinz, Wilhelm und Georg Roder, seine Vettern. Kurfürst Ernst und
Herzog Albrecht von Sachsen leihen Jobsten und Hansen von Feilitzsch
etliche Güter in den Pflegen Vogtsberg und Plauen: u.a. zu Tobertitz
ein Vorwerk mit 11 Gütern ....Mitbelehnt: Hans von Feilitzsch und
Hans und Caspar von Feilitzsch zu Trogen ihre Vettern.
1469 - Juni 4. Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht zu Sachsen
leihen Barteln, Hansen, Dietrichen und Otten von Feyltzsch, Gebrüdern,
zu Feilitzsch, Hansen und Casparn, Gebrüdern, zu Trogen, Jobste
und Hansen, Gebrüdern, zu Heinersgrün, alle von Feyltzsch,
Gevettern, zu Gumpertsreuth.... u.a. 1 Vorwerk zu Tobertitz mit 11 Gütern.
1474 - März 29. Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht
zu Sachsen leihen Hansen von Tettau Güter in der Pflege Plauen
u.a..... 1 Gut zu Tobertitz, die er Peter von Walsperg abgekauft. Mitbelehnt:
Apel, Anselm und Eberhard von Tettau, seine Brüder.
1478 - Februar 10. Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht zu
Sachsen leihen Hansen Roder zu Pöhl Veiten, Sebastian, Heinrich,
Jobsten und Volkel Roder zu Leubnitz, Gevettern und Gebrüdern,
nachstehende Vorwerke, Güter und Zinsen in der Pflege Plauen, nämlich
u.a. 1 Gut zu Tobertitz, sodann dem Veit Roder und seinen Brüdern
das Obervorwerk zu Leubnitz mit 12 Gütern, u.a...1 Gut zu Tobertitz,
wie dieselben Hans Roder zu Pöhl und der anderen Roder Vater zu
Leubnitz, auch Hansgenannte, in Gesamtlehen inne gehabt haben, nun wiederum
zu Gesamtlehen. Mitbelehnt: Heinz und Martin Roder, Gebrüder.
1495 - März 10. Kurfürst Friedrich und Herzog Johann
zu Sachsen leihen Apeln und Hansen von Tettau, Gebrüdern, Güter
und Zinsen in den Ämtern Plauen und Vogtsberg gelegen, u.a. 1 Gut
zu Tobertitz von Caspar Sack, Ritter sel., erkauft; Mitbelehnt: Marckart,
Ansselm, Albrecht und Christoff, Gebrüder, zu Mechelgrün,
Hans in Preußen und Wilhelm zu Schwarzenberg, alle von Tettau,
ihre Vettern.
1495 - Juni 1. Kurfürst Friedrich und Herzog Johann zu Sachsen
leihen Heintzen und Mertin Rodern, Gebrüdern, das Vorwerk zu Leubnitz
mit u.a. 4 Gütern zu Tobertitz. Mitbelehnt: Caspar, Veit, Bastian
und Heintz zu Leubnitz, Reichart Hans und Heintz zu Pöhl, alle
Gebrüder und Vettern, die Roder.
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1500
- Juni 30. Herzog Johann zu Sachsen, zugleich im Namen seines Bruder
Kurfürst Friedrichs bestätigt den Wechsel einer Herberge zu
Leubnitz, die dem Amte, und einer solchen in Tobertitz, die Veit Röder
zu Leubnitz zuständig, und befiehlt dem Amtmann zu Plauen, Heinrich
von Geilsdorf, die erstere Herberge an Veit Röder, die letztere
an das Amt zu verweisen.
1506 - Erbbuch des Amtes Plauen (Auflistung der Abgaben, Frohndienste
und Besitzungen)
Erb- und Naturalzinsen an das Amt zahlen jährlich 7 Mann aus
Tobertitz: Ulrich Küne, Matthias Roßenkranntz, Cuntz Amendorff,
Hannß Schregk, Hans Lewtter, Nickell Obenawff (letzterer mit Leubnitzer
Bauern verwechselt); Frohndienste für das dem Amt gehörige
Vorwerk Neundorf leisten: Roßenkranntz, Meynhardt Küne, Obenawff,
Lewtter und Ammedorff Besitzstandsübersicht (des sächsischen
Herrn und anderer Herrschaft): Tobertitz = 27 Mannschaften, davon:
5 besessene Mann zum Amt gehörig: Cuntz Ammedorff, Nickell Obenauff,
Jobst Kühn, Erhardt Lewtter sowie Peter Roßenkranntz, ganzer
Hof Komturlehn 14 besessene Mann und Güter gehören Jobst von
Feiltsch 5 besessene Mann und Güter gehören Heintz Roder 1
ganzer Hof gehört Familie Walsperger 1 gesetzte Herberge gehört
Heinrich von Geildorff 1 unbesetzte Herberge (Hannß Küne)
gehört den Gürtlern, Bürger zu Plauen Obergerichte
beim Amt Plauen (Gericht über Hals und Hand) Rüstung =
7 Helme, 7 Brustpanzer, 5 Büchsen, 13 Armbrüste, 9 Langspieße,
Heerwagen = zusammen mit Gütenfürst und Kemnitz zu stellen:
1 Wagen bei normalem Zuge oder Gefolge; aber 3 Wagen bei Eile.
1509 - Januar 8. Heinz Röder der jüngere zu Leubnitz
verkauft 2 Güter zu Tobertitz, auf welchen Hans Kuhn und Hans Peuner
sitzen, mit allen Zinsen, Diensten und Frohnen, sowie 31 Gr. Zinsen
zu Kloschwitz an Cunzen zu Geilsdorff, seinen Oheim, für 300 Rh.
Gulden. Mitbelehnt: Veit Röder und Heinrich zu Stensdorf.
1517 - Moritz, Ritter, Heinrich, Eberhard und Urban, Gebrüder
von Feylsch zu Treuen, bekennen, daß sie mit Zustimmung ihrer
Lehns- und Landesherren und mit Bewilligung ihrer Mutter Elizabet zum
Heile ihrer, ihrer Vorahnen und Nachkommen Seelen dem Predigerordens
Kloster zu Plauen einen Bauern Hans Pfaff, zu Schönlind gesessen,
mit einem Gulden jährlichen Zinses, sowie mit Lehen, Obrigkeit
und Frohnen, desgleichen jährlich einen Scheffel Weizen oder Erbsen
aus ihrem Vorwerke Tobertitz geeignet zu haben, wofür die Mönche
jährlich 2 Begräbnisse mit Seelenmessen und Vigilien halten
sollen und zwar eins am Tage nach des heiligen Zwölfboten Mathie
und das andere an St. Egidientage.
1517 - Reformation....
1525 - Bauernkrieg??
1529 - Febrauar 25. Kirchenvisitation: Der Kaplan von
Rodau (nach Leubnitz gehörig), Wolfgang Kolbel, wurde als "ziemlich"
(geht schon) befunden.
1533 - April 9. Kirchenvisitation: Kaplan zu Rodau war
Georg Reudnitz.
1533 - Juli 5. Kurfürst Johann Friedrich zu Sachsen leiht
Wolffen Roder zu Leubnitz das niedere Vorwerk zu Leubnitz mit ....u.a.
5 Güter zu Tobertitz sowie verschiedene Geld-, Hafer-, Hühner
und andere Zinsen zu Rodau, Demeusel, Plauen, Tobertitz.....Mitbelehnt:
Adam und Hasse, Martin Roders sel. Söhne zu Rößnitz,
Heinz zu Leubnitz, Adam, Volkes, Caspar, Melchior und Hans, Gebrüder
zu Pöhl, alle Roder, seine Vettern.
1533 - Oktober 21. Kurfürst Johann Friedrich zu Sachsen
leiht Jobsten und Daniel Raben, Gebrüdern, u.a. 1 Gut zu Tobertitz.
1533 - Oktober 22. Kurfürst Johann Friedrich zu Sachsen
leiht Wolfen und Jobsten von Steinsdorf, Gebrüdern, das Vorwerk
zu Rodau mit 5 Zinsmänner im Dorfe, zu Tobertitz 1 Zinsmann. Alles
im Amte Plauen gelegen, womit sie schon vordem beliehen worden waren.
Mitbelehnt: Anselm und Cristoff von Steinsdorf, Gebrüder, ihre
Vettern.
1537 - September 8. Verhandlungen zwischen der Ritterschaft und
den Städten im Vogtlande wegen des Malzens, Brauens und Bierschenkens:
dabei Erwähnung eines Erbkretzschmars in Tobertitz.
1545 - Januar 28. Kurfürst Johann Friedrich zu Sachsen leiht
Urban von Feilitzsch zu Kürbitz das Vorwerk zu Tobertitz mit 15
Mannschaften... in der Pflege Plauen gelegen, wie ihn dies in der brüderlichen
Teilung zugekommen. Mitbelehnt: Moritz, Ritter, Heinrich und Eberhard
von Feilitzsch, seine Brüder
1549 - Amt Plauen, Verzeichnis der Mannschaft, Schätzung
der Leihgüter, Lehndienste
und sämtlicher Mitbelehnten der amtssässigen Ritterschaft
und Städte auf Befehl des Burggrafen Heinrich zu Meissen etc. aufgestellt
von Jobst zu Zedwitz, als Hauptmann zu Vogtsberg, Plauen und Pausa:
Kloschwitz: "Der Ansitz und das Vorwerk daselbst steht Hans Wilhelm
von Geilsdorf zu, dessen Vormünder berichtet haben, das diesesn
Rittergut ihr Pflegesohn in der bürgerlichen Erbteilung um 5621
Gulden 18 Groschen 1,5 Pfennige überkommen habe und dass sie es
dabei lassen wollen. Es gehören dazu 22 Mannschaften, als 3 zu
Kloschwitz, 7 zu Dehles, 1 zu Thossen, 1 zu Thiergarten, 6 zu Tobertitz
und 4 zu Strassberg und wird dasselbe mit einem Pferd verdient. Kürbitz,
Tobertitz: Urban von Feilitzsch zu Kürbitz hat in jedem dieser
Dorfschaften einen Ansitz mit Vorwerk, Schäfereien, Mannschaften
und anderen, die er bis auf 9-10000 Gulden ungefähr schätzt.
Dazu gehören 43 besessene Mannschaften, als 25 zu Kürbitz,
15 zu Tobertitz, 1 zu Mißlareuth, 1 zu Schwand und 1 zu Kröstau
und ist er davon mit drei Pferden zu dienen schuldig. Seine Mitbelehnten
sind Moritz, Ritter und Eberhard zu Treuen, und Heinrich zu Kemnitz,
seine Brüder, Christoph und Hans zu Heinersgrün, seine Vettern,
alle von Feilitzsch, Leubnitz, der untere Ansitz daselbst ist Wolffen
Roder zuständig und schätzt er solches auf 5500 Gulden. Dazu
gehören 34 Mannschaften, als 8 zu Leubnitz mit einer Mühle,
6 zu Rodau, 2 zu Demeusel, 2 zu Schönberg, 3 zu Drochaus, 2 zu
Oberpirk, 6 zu Fasendorf, 2 zu Mehlteuer und 2 zu Tobertitz und
ist er davon mit 3 Pferden zu dienen schuldig. Mitbelehnt sind Adam
Roder zu Rößnitz, Heinz Roder zu Leubnitz, Adam und Caspar
zu Pöhl, Adam Roder (!) zu Helmsgrün und Volkmar Roders Söhne
zu Gansgrün. Rodau, allda haben Wolf und Jobst von Stensdorf, Gebrüder,
jeder einen Ansitz, die sie mit aller Zugehörung, auf 3000 Gulden
geschätzt haben. Zu denselben gehören 17 Mannschaften, davon
8 zu Rodau, 4 zu Kornbach, 1 zu Tobertitz und 4 zu Schönberg
und sind sie mit einem Pferde zu dienen schuldig, Mitbelehnte sind Christoff
von Stensdorf zu Parthen und Anselm von Stensdorf zu Udritzsch, Gebrüder,
im Land zu Böhmen. Rößnitz, den Ansitz und das Verwerk
daselbst hat Adam Roder und achtet diese, wie sie in der letzten Türkensteuer
geschätzt sind, auf 2100 Gulden. Dazu gehören 21 Mannschaften,
als 7 zu Rößnitz, 7 zu Kloschwitz, 1 zu Tobertitz,
4 zu Rodau, 1 zu Demeusel und 1 zu Schönberg und ist er von diesen
Gütern und einer Hufe Landes zu Leitlitz mit einem Pferde zu dienen
schuldig. Mitbelehnt sind Wolf und Heinz Roder zu Leubnitz, Adam und
Caspar Roder zu Helmsgrün und Pöhl und Volkmar Roders zu Gansgrün
sel. Erben.
1555 März 26. Die Burggrafen Heinrich der Ältere und
Heinrich der Jüngere zu Meißen leihen Urban von Feilitzsch
zu Kürbitz das Vorwerk Tobertitz mit 15 Mannschaften, 1
Gut
zu Mißlareuth, 1 Gut zu Schwand, 1 Gut und zwei Lehnmänner
zu Kröstau, das Verwerk und den Ansitz zu Kürbitz mit 25 Mannschaften,
alles in den Pflegen und Vogtsberg gelegen, wie er diese Güter
in brüderlicher Teilung erhalten....
Mitbelehnt: Moritz, Ritter und Eberhard, seine Brüder, auch Caspar,
Melchior, Hans Fabian, Friedrich und Herrmann von Feilitzsch, Gebrüder,
Heinrichs, seines Bruders nach
gelassene Söhne.
1557 Januar 2. Die Burggrafen Heinrich der Ältere und Heinrich
der Jüngere zu Meißen bekennen daß ihnen die Rentmeister
Hans Reibolde 3000 Thaler geliehen und verpfänden ihm dafür
etliche Frohn- und Zinsgüter in den Dörfern.... Tobertitz...
im Amte Plauen, die in früherer Zeit zu seinen Gute Neundorf gehört
haben.
1560 - März 18. Fabian, Geoerg und Jobst Kuhn zu Tobertitz
klagen bei Burggraf Heinrich den Jüngeren zu Meißen etc.
über Hans Wilhelm von Geilsdorf zu Schwand, ihren Lehnsherren,
welcher zur Zeit einige Güter zu Tobertitz inne hat, die von Heinrich
Roder, Wolf Roder zu Leubnitz Vater sel., an Kunz von Geilsdorf, gedachten
Hans Wilhelms Vater sel., pfandweise gekommen sind, und die nun letzterer
widerrechtlich mit Lehngeld, Zinsen und Frohnen belastet hat, die sie
zu Zeiten des "Guten Alten" Heinrich Roder nicht zu gegen
und zu tun hatten.
1563 - Juli 17. Erwähnung des Erbkretzschmars in Tobertitz.
1574 - zum Oberhof zu Leubnitz (derzeit Wolf von Trützschler)
gehören in Tobertitz 5 Güter und 5 Gr. Meißner von einem
Acker.
1582 - Kirchenvisitation: Lehnherr der Pfarre zu Leubnitz ist
Superintendent zu Plauen, über Filial Rodau steht aber der Landesherr
als Lehnherr zur Filialkirche Rodau gehören Tobertitz und Kornbach.
Einkommen des Pfarrers: - u.a. Geldzinsen und zwei Hühner aus Tobertitz,
Frohndienste leisten mußte Hans Hager aus Tobertitz (4 Tage mit
der Sichel).
Einkommen der Schulmeister:- "von den 29 Feuerstätten im Dorf
Tobertitz, abgesehen vom Schafmeister und vom Hutmann.....je 4 Pf"
1583 - Verzeichnis der amtssässigen Ritterschaft im Vogtland
mit ihren in den verschiedenen Dörfern gesessenen Untertanen: Amt
Plauen: Christoff Reinhold zu Rößnitz, in Rößnitz,
Kloschwitz, Tobertitz, Rodau, Kornbach und Schneckengrün (4 ganze
und 6 halbe Höfe, 7 Herbergen)
Hans Christoff von Zedwitz zu Kloschwitz in Dehles, Thossen, Tobertitz,
Straßberg, Thiergarten und Kloschwitz (6 ganze und 6 halbe Höfe,
7 Herbergen)
Adam von Steinsdorf und die Trützschlerin, im Rodau, Kornbach und
Tobertitz (6 ganze
und 1 halbe Höfe, 2 Herbergen)
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1602
- Juli Hans Christoff von Geilsdorf zu Tobertitz
1609 - Dorfschenkenverzeichnis des Amtes Plauen: Tobertitz: Erbschenke
mit Braugerechtigkeit untersteht denen von Feilitzsch mit Erb-, dem
Amt aber mit Obergerichtsbarkeit.
1611 - Kirchen- und Schuldiener zu Rodau ist Michael Schafel.
1613 - Witwe Maria von Feilitzsch geb. Zedwitz als Besitzerin
vonTobertittz
1613 - kaufte der damalige Besitzer von Leubnitz, Melchior von
Bodenhausen aus Mühltroff die Pfarr- und Schullehen zu Leubnitz
und Rodau als Erbgut; deshalb fortan jährlichen Betrag an Superintendentur
zu Plauen.
1613 - Teilung des Kirchspiels Leubnitz und Erhebung Rodaus zur
Parochialkirche; zu letzterer gehörten Rodau, Tobertitz, Schönberg,
Demeusel und Kornbach; Pfarrer: Nicolaus Oehler.
1616 - Sept./Okt. Wolf Aßmußen von Brandenstein kauft
Rittergut für 12.350 Florentiner Gulden (bisher Heinrich Urban
von Feylitzsch)
1655 - Hans Heinrich von der Ölsnitz = neuer Besitzer des
Rittergutes Tobertitz (Tausch mit Wolf Aßmußen von Brandenstein
gegen Gut Maschwitz(?) und Gütlein Rothenthal sowie 3000 Gulden)
unter Mitlehnschaft zur gesamten Hand mit: - Heinrich von Bünau
zu Kleingera, - Anthonio von Kospoth zu Frankendorf und Zollgrün,
- Christian Vollrath von Watzdorf auf Syrau.
1665 - Oktober 4. Verleihung der Schriftsässigkeit an Hans
Heinrich von der Ölsnitz (für 100 Reichstaler)
1682 - (Es wird von einem amtssässigen Rittergut gesprochen)
1683 - Aufstellung der Mühlen des Amtes Plauen:Tobertitz:
hat einen Gang, mählt aus dem Tobertitzer Bächel, Hans Heinrich
von der Ölsnitz ist Gerichtsherr, Christian Freund ist Eigentümer,
gebraucht Plauisches Maß...
1689 - Heinrich Ernst von der Ölsnitz erbt Rittergut Tobertitz
(evtl. mit seinem Bruder?) sein Vater starb am 24.05.1688
1698 - Mitbelehnschaft von Hans Friedrich von der Ölßnitz
zu Oberböhmsdorf
1699 - Heinrich Anton von der Ölßnitz (h.Fr. von der
Ölßnitz am 6.7.1699 verstorben)
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1713/1715
- Heinrich Ernst von der Ölßnitz verstorben, Erben ersuchen
um Lehnanteil
(2/3) Herr von Leipzig ???
1750 - Februar 9. Tobertitzter Untertanen leisten Eid für
ihre Herrn, Hauptmann Otto Wilhelm von Trettau auf Tobertitz, in Gegenwart
des Richters, Hannß Christoff Hopff, der Gerichtsgeschworenen,
Simon Eckner und Jacob Schwabe sowie des Advokatus, Gottlieb Ferdinand
Schneider.
1753 - Eid des Schankwirtes
1754 - Juni 13. Kontrakt wegen Schafhut und Schaftrift zwischen
Otto Wilhelm von Tettau und Einwohnern
1756 - Eid des Müllers schwört Pacht-Müller Johann
Christoff Wolfram
1756 - Februar 10. Eid eines Holzaufsehers schwört Andreas
Schwabe; bei 5 Groschen Strafe ist den Häußlern nur an den
Holz-Tagen (auf dienstags und donnerstags festgesetzt) das Betreten
des Rittergutswaldes gestattet zum Sammeln von abgefallenem Rißholz,
alten Stöcken und Wurzeln.
1757 - März 9. Eid des Holzförsters schwört Johann
Gottfried Müller
1757 - April 5. Hauptmann Otto Wilhelm von Tettau zu Tobertitz
und Reinhardsgrimma
verstorben; Anweisung, daß sich "Während der 4 Trauerwochen
aller Lustbarkeit und absonderlich im Wirtshaus aller Music und andderen
üppigen Zusammenkünften bei Strafe" zu enthalten ist.
1758 - April 5. Eid des Holzförsters schwören Johann
Gottfried Weller und sein Sohn gleichen Namens.
1759 - Februar 14. Simon Eckner wird anstelle seines verstorbenen
Vaters Gerichtsschöppe.
1762 - März 30. Untertaneneid gegenüber den 4 Söhnen
des verstorbenen Herrn von Tettau
1764 - Februar 6. Herr Christoph Friedrich von Tettau hat Rittergut
Tobertitz von Brüdern erworben.
1765 - November 9. Eid von Johann Adam Enders, Pächter des
hiesigen Rittergutes und des dazugehörigen Brauwesens
1766 - Juli 10. Eid des Holzförsters schwört Kuhhäußler
Hanß Georg Fischer
1768 - Eid von Gottfried (Oberländer?), Pächter des
hiesigen Rittergutes und des dazugehörigen Brauwesens
1771 - April 4. Eid, womit die Müller wegen des Essig-Schrotens
verpflichtet werden sollen, schwört Johann Christoph Wolfram
1774 - März 5. Eid von Georg Adam Golle, Viechnutzungs-
und Brauerei-Pächter des Rittergutes
1775 - August 1. Übergabe des Rittergutes von Herrn Leutnant
Christoph Friedrich von Tettau an Herrn August Heinrich von Schönfels
auf Reuth und Rodau
1775 - August 25. Eid von Johann Gottfried Diezel, Viechnutzungs-
und Brauerei-Pächter des Rittergutes
1776 - Januar 3. Erbhuldigung an den neuen Erb-, Lehn- und Gerichtsherrn
1776 - März 26. Eid des Holzförsters und Holzaufsehers
schwört Johann Georg Fischer
1781 - August 1. Eid von Johann Erhardt Hopf und Matthias Jacob
Hopf, Viechzüchtunngs- und Brauereipächter des Rittergutes
1791 - März 24. Karl Fürchtegott Eberhardt wird neuer
Gerichts-Actuarius in Gegenwart von Richter, Johann Georg Thiem; Gerichtsschöppen
sind Johann Georg Golle und Christian Friedrich Wolfrum
1793 - Jacobi Herr Amtshauptmann Carl August von Schönfels
wird Administrator des hiesigen Rittergutes, einschließlich Besorgung
des Brauwesens und der Schankgerechtigkeit
1793 - August 1. Johann Christoph Müller wird Ökonomie-Aufseher
beim Rittergut; Eid wegen des Brandewein- und Essig-Schrotens schwört
Müller Christoph Friedrich Wolfram in Gegenwart des Richters, Johann
Georg Thiem, und von Johann Georg Golle
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1810/1813
- Umbau des Rodauer Gotteshauses
1819 - April 1. Dorfrichter Johann Georg Thiem wird Malzsteuer-Einnehmer
1820 - September 1. Eid eines Gerichtsschöppen schwören
Johann Georg Golle und Johann Georg Vogel anstelle der verstorbenen
bisherigen Schöppen, Golle und Wolfrum
1822 - Januar 19. Dorfrichter Johann Georg Vogel wird Malzsteuer-Einnehmer
1822 - Februar 13. Eid eines Dorfrichters schwört Johann
Georg Vogel anstelle des verstorbenen bisherigen Richters Thiem
1829 - Eid eines Ritterguts-Dreschers schwört Johann Heinritz,
geb. in Köditz, Bayern
1829 - November 4. Zeitheriger Richter Johann Georg Vogel legt
Amt nieder, der Mahlmüller Karl Friedrich Wolfram tritt an seine
Stelle; Johann Georg Golle wird Malzsteuer-Einnehmer
1831 - Juli 12. Johann Christian Oertel wird Gerichtsschöppe
1831 - November 29. Eid eines Scheunendreschers schwört
Johann Gottfreid Eckner
1832 - August 6. Eid eines Scheunendreschers schwört Johann
Gottlieb Petermann
1832 - Wegfall der Frohndienste, Abgaben und Hütungsrechte
der Rittergüter Tobertitz, Reuth, Rodau/Leubnitz, Rößnitz
und deren Ablösung durch Geldzahlungen
1833 - Einbau von 8 langen Fenstern in der Kirche Rodau
1836 - November 20. Eid eines Scheunendreschers schwört
Chr. Friedrich Hillig
1839 - Januar 4. Eid eines Jägers und Hohen Försters
schwört Ernst Ludwig Sippel aus Reichenfels
1839 - Austritt aus Schulverband Rodau und Errichtung eines eigenen
Schulgebäudes, ca. 48 Schüler von confirmierten Lehrer unterrichtet
1839 - Februar 14. Erste Gemeinderatswahl Gemeindevorstand =
Johann Georg Horlbeck, Gemeindeältester = Johann Georg Vogel, Gemeinderatsmitglieder
für die Klasse Ganz- und Viertelhöfner = Johann Christian
Elbel und Christian Friedrich Bauerfeind, Achtelhöfner und begüterten
Häusler = Johann Christian Eckner, Kleinhäusler und Cramer
= Johann Paul Hager und Johann Georg Seidel, Unangesessenen = Johann
Georg Hartenstein
1842 ?? - Anlegung eines Flurbuches
1842 - Juli 29. Einrichtung von Laichenhaus und Laichenbeschau
(Rodau?)
1847 - Reparatur des Gemeindehauses für 47 Reichstaler
1848 - Dezember 20. Erwähnung des Salzschankes
1849 - Januar 19. Christian Erdmann Eckner wird nach Tod von
Mstr. Wolfrum Dorfrichter
1849 - Reisegeld-Umlage für Johann Christian Wilfert (Stifter
des Glückschen Brandes),
der nach Amerika auswandern will; Gemeindevorstand Wurziger begleidet
ihn bis Bremen
1850 - Bau eines neuen Gemeindehauses, weil altes durch Unvorsichtigkeit
abgebrannt
1850 - April 26. Johann Christian Golle wird Dorfrichter
1851 - Oktober 26. Eid eines Jägers und hohen Försters
schwört Friedrich August Gottsmann
1853 - September 16. Grundstücksverpachtung durch Gemeinde,
dabei Erwähnung einiger Flurnamen: Kohlgaß, Reuther Weg,
Stelzengaß, Ziegelhütt
1854 - April 23. Neufestsetzung des Einkommens des Wächters
1856 - Juni 26. Erwähnung eines Gemeindesteinbruches und
des Flurnamens Steinreuth
1856 - November 25. Gemeinderatssitzung in der Unterstube des
Frischischen Wirtshauses
1857 - August von Schönfels
1859 - Bau zweier Brücken: - eine auf dem Kommunikationsweg
nach Kloschwitz,
- andere auf dem Kommunikationsweg nach Rodersdorf, Instandhaltung des
Fahrweges nach Stelzen
1860 - 56 Wohngebäude mit ca. 300 Einwohnern; Rittergut
ca. 350 Acker Areal
1860 - August 24. Vergabe der Jagd an Herrn von Schönfels
auf 6 Jahre
1861 - Juli 25. Neufestsetzung des Einkommens des Tag- und Nachtwächters
1863 - März 27. Rittergutsbesitzer August von Schönfels
schenkt der Gemeinde "einen Satz Bauschrauben"; diese verleiht
die Gemeinde für 5 Neugroschen/Tag an die Dorfbewohner
1863 - Neubau eines Ziegelofens durch Herrn von Wolfersdorff
1870 - April 16. Verwendung von 50 Reichstalern "aus der
Sparkasse" zur Bedachung des Gemeindehauses
1870 - Errichtung einer Arbeiter-Wohnhauses neben dem wegzureißenden
Schafstasllgebäude
1880 - April 2. Wahl von Friedrich Dietzsch als Spritzenmeister
und Christian Seidel als Stellvertreter
1880 - Mai 27. Festsetzen einer Umlage für Armen- und Schulkasse,
Wegebaulasten
Standesamt, Feuerspritze
1886 - Juni 9. Einziehung des Kommunikationsweges Tobertitz -
Rodersdorf
1887 - März 28. Verbesserung des Feuergerätes: 2 neue
Leitern mit getrennten Bäumen;
4 Hackenstangen und Hacken, Erwähnung eines Brandes bei Rudorf
1887 - Juli 10. Antrag des Rittergutes auf Eintritt in den Spritzenverband
Tobertitz;
Erwähnung des Rittergutspächters Moritz Sachse
1888 - Juli 9. Wahl eines Vertrauensmannes der Kranken- und Unfallversicherung
der in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigten Personen
1890 - Brücke über Dorfbach am Rodersdorfer Weg soll
im massiven Bau hergestellt werden
1890 - Februar 12. Baron von Biedenfeld, Erwähnung der Ziegelei
1890 - Oktober 14. Gemeinde überträgt geschäftliche
Leitung der Alters- und Invaliden-
Versicherung der Ortskrankenkasse Weischlitz
1891 - Februar 26. Rittergutsbesitzer beantragt Beitritt zur
Feuerspritze Tobertitz
1891 - März 12. Anmeldung des Gemeindedieners, Wilhelm Rose,
zur Kranken- und Altersversicherung
1891 - April 20. Befürwortung des Ansuchens von Herrn Spranger
zum Ausschank in der von Rudorf gekauften Restauration
1893 - Bau einer steinernen Brücke über Dorfbach
1894 - Bau der oberen Brücke im Dorf "mit steinernen
Wiederlagsmauern und eisernem Oberbau"
1893 - April 6. Wahl eines Gesundheitsausschusses für Gemeinde
und Rittergut
1899 - November 9. Wahl eines Gemeindewaisenrates
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1900
- Mai 28. Wahl eines Vertrauensmannes für die landwirtschaftliche
Berufsgenossenschaft
1901 - Rittergüter in Sachsen: Tobertitz; - Größe:
193 (?) davon: Feld: = 105, Wiese
= 28, Wald = 58, Wr = 2, Steuer-Einheiten = 3200;
- Besitzer: Gustav Freiherr von Biedenfeld
- Industrie: Ziegelei (außer Betrieb)
1904 - Genehmigung zun Neubau der Straße Plauen-Straßberg-Kloschwitz-Tobertitz;
Kostenbeitrag dazu für Gemeinde und Rittergut = 4.882,30 Mark
1905 - April 10. Kaiserliches Postamt Reuth teilt die Bereitschaft
des Barons von Biedenfeld mit, die öffentliche Fernsprechstelle
in Räume seines Rittergutes legen zu lassen und auch zu der 5-jährigen
Gewährleistung von 80 Mark pro Jahr beizutragen
1905 - November 27. Einstellung des Tagelöhners Johann Eckerdt
als Gemeindediener
1910 - Vertrag mit städtischem E-Werk zur Errichtung eines
"Leitungsnetzes zur Abgabe elektrischer Energie"; Errichtung
einer Transformatorenstation auf Parzelle Nr. 5
1911 - Einstellung eines Straßenwärters mit Straßberg,
Kloschwitz, Rodersdorf
1911 - Freiherr von der Horst besitzt Rittergut
1911 - Dr. Klügel kauft Rittergut
1919 - Plan zur Errichtung einer oberirdischen Telegraphenlinie
an der Straße Tobertitz-
Rodau
1921 - Vergrößerung der Trafo-Station; Beitritt zum
Stromversorgungsverband Plauen-
Vogtland
1925 - Einbeziehung des Weges Tobertitz-Kloschwitz als öffentlicher
Fahrweg, weiterhin als Wirtschafts- und Fußweg
1927 - Oktober 2. Eröffnung der Kraftwagenlinie Plauen-Reuth-Gefell
1933 - Straße Tobertitz-Reuth ("Goldbachtalstraße")
1941 - Juli Abbruch des Spritzenhauses /Gemeindehauses (Ortsliste
Nr.21), weil besonders gefährliche Straßenkreuzung und Gemeindehaus
baufällig; dabei Verlegung des Anschlusses an Rodauer Straße
über Gemeinde.
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