Ausfahrt am Samstag, den 08. Mai 2010 nach Leizig
ASISI Panometer - Zentralstadion - Flughafen Halle/Leipzig

Fotos: Robert Peetz / Uli Meier
Text: Brigitte Meier
Der Heimatverein Tobertitz e.V. lud zu einer Ausfahrt nach Leipzig ein.
Auf unserer Entdeckungstour planten wir drei Ziele:

ASISI Panometer - Leipzger Zentralstadion - Flughafen Halle-Leipzig

Gegen 10.30 Uhr kam unser Bus am ASISI Panometer in Leipzig an. Dort war die Besichtigung des Rundpanoramas "Amazonien" mit seiner Begleitausstellung geplant. Erste Informationen erhielten wir bereits nach der Ankunft in unserem Bus. Der Aufenthalt bis 12.00 Uhr reichte bei langem nicht aus um alle Details des riesigen Bildes und der Ausstellung zu genießen. Im Anschluss gab es am Bus einen Imbiss aus der Bordküche. Kaffee Brötchen und Wiener nahm jeder gerne an und waren als Mittagessen auch ausreichend. Gegen 12.30 Uhr fuhren wie weiter zum neuen Leipziger Zentralstadion.

Nach einer halben Stunde trafen wir am Zentralstadion ein. Unsere Führung begann um 13.15 Uhr. Dabei erhielten wir einen Einblick in die Bereiche der modernen FIFA WM-Arena, die sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Die rund 60-minütige Tour führte uns in den Innenraum des Zentralstadions an den Rasen, der 2006 vor dem ersten WM-Spiel der equatorianischen Mannschaft von einem Schamanen geweiht wurde. Danach durch die Katakomben zu den Spielerkabinen, vorbei an einer Erinnerung an die WM2006, dem Fußabdruck des französischen Nationalspielers Zidane. Danach gab es einen Film über die Geschichte des Stadions. Beim Rundgang ging es über den Wall des alten
"Stadion der 100 000" in die neue "Schüssel" für 44000 Besucher bis hinauf zur Tribünenebene 11 in 46 m Höhe. Von da genossen wir einen schönen Blick über die Stadt Leipzig. Nach der Führung gab es in der Kaffeeterria des "Meeting Point" eine Tasse Kaffee und ein Stück mitgebrachten Kuchen vom Reuther Bäcker.
An diesem Punkt möchten wir uns nochmals herzlich für die interessante Führung und freundliche Bewirtung bedanken.
Gegen 14.45 Uhr ging die Fahrt weiter zur letzten Station des Tages - zum Flughafen Halle/Leipzig.

Am Flughafen angekommen, erwartete uns bereits der Gästeführer vom Besucherservice. Unsere Personalien hatten wir bereits im Bus in eine Liste eingetragen. Nachdem wir alle "Waffen" wie Nagelfeilen, Stielkämme und Minitaschenmesser abgegeben hatten konnte die Führung beginnen. Nach einem kurzen Rundgang durch den Zentralbereich des Airports checkten wir über die Sicherheitskontrolle des V.I.P.- Bereiches ein. Nachdem jeder die Kontrolle passiert hatte wartete unser Busfahrer Norman (er und der Bus wurden ebenfalls "gefilzt") mit seinem Bus auf dem Flughafengelände. Die Fahrt ging rollfeldseitig vorbei an den Gates, der Baustelle der neuen Feuerwache und Deutschlands einzigem Triebwerkprüfstand Richtung Feuerwache Süd. Hinter uns immer ein Begleitfahrzeug des Flughafens. Unterwegs lief uns Rollfeldhase Rolf über den Weg. Während der Fahrt konnten wir das Geschehen auf dem Flughafen aus nächster Nähe betrachten. Leider war der Flugbetrieb sehr mäßig. In der Feuerwache beeindruckte uns vor allem "Pegasus", Paradepferd der Feuerwehr; 1000PS, 140kmh Spitze, 11000l Löschwasser+ 1100l Schaumbildner das gibt 1000000l Schaum und den spuckt er bei Bedarf in 6min 80m weit. Das ganze bedient von 1 Person. Nach der Stippvisite bei der Feuerwehr führte uns der Weg vorbei am Areal der DHL zur Startbahn- Nord. Zur Krönung dieses Tages fuhren wir mit dem Bus bei voller Befeuerung über die Start- und Landebahn. So sehr sich auch unser Busfahrer bemühte, die 240kmh zum Abheben erreichte er nicht und wir mussten den Start abbrechen. Danke noch einmal an unseren sehr netten Gästeführer, der in seiner lockeren Art den Nachmittag trotz der strengen Sicherheitsauflagen zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

Nach dieser Besichtigungsfahrt traten wir mit reichlich Verspätung unsere Heimreise an. Zum Abendessen kehrten wir in Plothen in der Gaststätte "Zum Plothenteich" ein. Das Essen war trotz Verspätung gut und würdiger Abschluss dieses schönen Tages. Leider drängte Norman zum Aufbruch, da seine "Lenkzeit" das Limit erreichte.

Von den vielen Eindrücken etwas geschafft traten wir den Heimweg an.
Es war wieder einmal eine schöne und gelungene Ausfahrt. Allen, die an der Organisation beteiligt waren sagen wir "Vielen Dank". Wir freuen uns auf das nächste Mal.


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